FSTi: Zweite Runde 2009

Patrick Anglade startet beim Rallye WM-Lauf in Italien

Vom 22.-24. Mai 2009 findet rund um Olbia (Sardinien) der zweite Lauf der Fiesta Sport Trophy International (FSTi) statt. Für Neueinsteiger Patrick Anglade heißt es dort: So viele WP-Kilometer zu absolvieren und sich weiter auf das Auto einstellen.


In seinem Premierenjahr in der FSTi wartet mit der Rallye d´Italia nun sein insgesamt zweite Schotter-„Ausflug“ auf Patrick Anglade: „Das ist schon etwas ganz Anderes. Bislang bin ich außer in Portugal nur auf Asphalt gefahren. Doch gerade das macht diese FSTi-Saison für mich so interessant und lehrreich“, meint der 21-Jährige.

Obwohl die Anspannung und die Herausforderungen groß sind, überwiegt beim Losheimr die Vorfreude: „Ich liebe das Rallyefahren einfach und da die Pause zwischen der Rallye Portugal und der Rallye dÍ´talia einige Wochen liegen, vermisse ich wirklich etwas.“ Die Zwischenzeit nutzte er, um sich körperlich ideal vorzubereiten: „Die Anforderungen an den eigenen Körper steigen mit jedem WP-Kilometer und jedem Grad im Auto. Auf Sardinien könnte es warm werden und es ist Voraussetzung, dass ich mich auf den Punkt konzentrieren kann – egal ob es 20 oder 60 Grad im Auto sind. Meine einzige Möglichkeit der Vorbereitung ist körperliche Fitness, da Einsätze außerhalb der FSTi und Tests unser Budget sprengen würden“, weiß Anglade.  

So geht er zusammen mit Co-Pilot Björn Röhm ohne weiteren Testkilometer nach der Rallye Portugal in Sardinien an den Start: „Wir werden am Shakedown teilnehmen und dort hoffentlich ein paar ordentliche Runden absolvieren können, um das Auto einzustellen“, Anglade und sein Beifahrer ergänzt: „Ich habe gehört, dass die Strecken relativ hart sein sollen und denke, dass vor allem der zweite Durchgang –ähnlich wie in Portugal- problematisch werden könnte. Bestimmt werden wieder viele Steine und Löcher frei gefahren, die unserem Ford Fiesta schnell heftig zusetzen können!“

Taktisch klug und technisch sauber zu fahren ist daher allerhöchstes Gebot: „Wir wollen keinen Ausfall riskieren, denn wir wollen so viele WP-Kilometer wie möglich absolvieren. Ich denke auch, dass uns die Erfahrung, die wir in Portugal gesammelt haben, helfen wird, ein gutes Set-Up zu finden“, beschreibt Anglade sein Ziel. „Außerdem sind es bis zum nächsten FSTi-Einsatz in Polen wieder einige Wochen, da muss ich jeden Rallyekilometer auskosten und genießen. Schließlich können wir es uns leider nicht leisten, jedes zweite  Wochenende noch zusätzliche Veranstaltungen in Deutschland zu fahren.“ Daher will es der Saarländer ganz ruhig angehen und zunächst die Konkurrenz genau beobachten: „Bei einem WM-Lauf ist genügend Zeit um seine Fahrweise den Bedingungen anzupaasen. Wichtig ist, dass wir ankommen und dazu müssen wir alle drei Tage komplett absolvieren. Toll ist, dass ich mich um die Organisation rund um das Event nicht kümmern muss, da wir diesbezüglich von M-Sport bestens betreut werden. So habe ich den Kopf frei, um mich auf die Strecken zu konzentrieren.“


20.05.2009 09:50 Leeftijd: 3 Jahre