Kissling Motorsport Newsletter 03/2010

VLN Lauf 1: Der berühmte Pfennigdefekt

Manchmal steckt der Teufel im Detail. So auch bei Kissling Motorsport im Rahmen des ersten Laufes zur VLN Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring. Nach  Führung der Fritzsche-Zwillinge in der Klasse SP3, endete die rasante Fahrt durch den Defekt eines „Pfennigteils“.

 

Das Wochenende für die Zwillinge Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche hatte sehr gut angefangen. Mit einer Zeit von 9:36.877 Minuten qualifizierte sich das schnelle Duo als erste der zum Saisonstart äußerst stark besetzten Klasse SP3. Diese gute Ausgangsposition konnten die Fritzsches beim Start umsetzen und führten die SP3  an, bis plötzlich mangelnde Stromzufuhr  den Vorwärtsdrang jäh bremsten.
 Beim folgenden Boxenstop suchte die Crew rund um Stefan Kissling fieberhaft nach dem Fehler am Opel Astra.

 

Die Elektronik  Probleme im Vorjahr waren über den Winter vollständig beseitigt worden und somit ausgeschlossen. Letztendlich war es ein Wackelkontakt in einem Stromrelais, der den schnellen Opel ins Stottern und die Fritzsches um einen von der Gesamtperformance möglichen Klassensieg brachte. Durch die langen Standzeiten zur Fehlersuche- und Beseitigung war beim Saisonauftakt nicht mehr als ein 16. Klassenrang zu erreichen.

 

 

Jürgen Fritzsche:
„Es ist sehr schade, dass wir durch einen Wackler im Stromrelais  um eine gute Klassen-Platzierung und damit um wertvolle Punkte gebracht wurden. Auch in Sachen Setup waren wir noch nicht ganz optimal . Das Paket Fahrwerk, Reifen und Aerodynamik sind komplett neu und müssen noch miteinander „verschweißt“  werden. Ich bin mir sehr sicher, das es beim nächsten Lauf noch deutlich schneller geht. “

 

Die zwei von Kissling Motorsport an den Start gebrachten OPC Race Camp Opel Astra OPC schrieben höchst unterschiedliche Renn-Geschichten. Unter Linsen der Race Camp TV-Kameras spielten sich sowohl kleine Dramen als auch Jubelszenen ab.

 

Beiden schwarzen SP3T-Rennern war gemein, dass sie schnell in der ebenfalls stark besetzten Klasse unterwegs waren. Doch während das Quartett Amossè, Hiddel, Kilchenmann und Rieger aufgrund eines Getriebeschadens frühzeitig die Rennoverals an den Haken hängen mussten, fuhr die Besatzung des zweiten Race Camp Renners Scharf, Rathje, Hoffmeister und Büeler bis auf den dritten Rang in der Klasse SP3T vor.


06.04.2010 15:45 Alder: 2 Jahre